Optimierung der Zugbeladeplanung im Kombinierten Verkehr In Umschlagpunkten für den Kombinierten Verkehr werden standardisierte Ladeeinheiten (Container, Wechselbehälter und LKW-Sattelauflieger) zwischen den verschiedenen Transportmitteln einer Transportkette umgeladen, u.a. vom Schiff oder LKW auf die Schiene. Die Aufgabenstellung für die Diplomarbeit (in Zusammenarbeit mit der Firma INFORM in Aachen) besteht darin, Modelle und Lösungsverfahren für folgendes Problem zu entwickeln: Ein leerer Zug bestehend aus einer Sequenz von sog. Tragwagen soll mit im Lager stehenden Ladeeinheiten beladen werden. Dabei entstehen Kosten durch den Transport der Ladeeinheiten zu einem der Tragwagen. Die Transportkosten sind proportional zum Abstand zwischen der Ladeeinheit und dem Tragwagen. Außerdem entstehen Rüstkosten, wenn ein Tragwagen umgebaut wird, um ihn anders als bisher zu beladen. Ziel ist es, die Auslastung des Zuges zu maximieren und die Kosten zu minimieren. Bei der Beladung eines Zuges müssen Einschränkungen bezüglich Länge, Gewicht und Typ der Ladungen beachtet werden: einerseits für die einzelnen Tragwagen, andererseits gibt es auch Beschränkungen für den gesamten Zug. Eine Lösung des Problems definiert, welche Ladeeinheiten aufgeladen werden und auf welchen Tragwagen diese Ladeeinheiten geladen werden. In der Diplomarbeit sollen ein geeignetes Modell und Lösungsverfahren für dieses Problem gefunden werden. Dabei werden Lineare Programmierung, Lokale Suche und Dekompositionsverfahren eingesetzt.