Optimierung von Bahnkränen zur Zugbeladung in Containerterminals Die Be- und Entladung von Güterzügen in Containerterminals erfolgt in größeren Terminals meist durch schienengebundene Portalkräne, die Ladeeinheiten zwischen den Tragwagen des Zuges und einem parallel zu den Gleisen verlaufenden Zwischenstaubereich (Bahnvorstau) transportieren. Zur Bereitstellung der erforderlichen Verladeproduktivität und aus Gründen der Ausfallsicherheit werden i.d.R. mehrere Kräne eingesetzt, die sich die Krangleise teilen und sich daher in Gleisrichtung gegenseitig verdrängen. Durch die Anlieferung im Bahnvorstau und die Ankunfts- und Abfahrtszeiten der Züge entstehen Zeitfenster für die Be- und Entladung der einzelnen Container. Durch die begrenzte Stellplatzkapazität auf dem Bahnvorstau oder wenn die Beladepläne der Züge bei Anlieferung der Container nocht nicht feststehen, ist es nicht immer möglich, die Ladecontainer auf den ihrer Zielposition nächstgelegenen Platz zu stellen. Das Ziel der Diplomarbeit, die in Kooperation mit der Firma INFORM (Aachen) entsteht, ist die Steuerung der Kräne zu optimieren. Dabei soll die Kranproduktivität durch die Vermeidung von Leerfahrten maximiert und die Überschreitung von Zeitfenstern minimiert werden. Es sollen ein geeignetes Modell und Verfahren entwickelt werden, anhand deren auch die Wechselwirkung zwischen der Belegung, bzw. Bedienung des Bahnvorstaus und der Bahnkranoptimierung untersucht werden kann.