[1] Wolfgang Runte. YACS: Ein hybrides Framework für Constraint-Solver zur Unterstützung wissensbasierter Konfigurierung. Diploma Thesis, University of Bremen, January 27, 2006.
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In wissensbasierten Konfigurierungssystemen werden Komponenten zur Constraint-Verarbeitung für die Verwaltung von Abhängigkeiten während des Konfigurierungsprozesses eingesetzt. Die Effizienz von Constraint-Lösungsverfahren ist allerdings stark problemabhängig. Zudem kann es aufgrund einer Vielzahl unterschiedlicher Domänen und der Vielfältigkeit der Anwendungsszenarien notwendig werden, an die jeweilige Domäne angepasste Constraint-Lösungsverfahren einzusetzen. Zur Behandlung von unterschiedlichen Constraint-Domänen innerhalb des strukturbasierten Konfigurierungswerkzeugs EngCon sind Constraint-Solver sowohl für finite als auch infinite Domänen erforderlich. Die Steuerung muss durch eine Komponente geleistet werden, mit der sich unterschiedliche Constraint-Solver je nach Bedarf und domänenspezifisch einsetzen lassen. Die Modularität ist dabei entscheidend für die Austauschbarkeit einzelner Komponenten. Es stellt daher einen sinnvollen Ansatz dar, ein modulares Constraint-Framework einzusetzen, in das je nach Bedarf, und dem in der jeweiligen Wissensbasis definiertem Problem, unterschiedliche Constraint-Solver mit jeweils für das spezifische Problem effizienten Lösungsverfahren eingesetzt werden können. Das Framework wird durch einen strategiebasierten Ansatz unterstützt, der eine flexible Kooperation unterschiedlicher Constraint-Lösungsalgorithmen erlaubt. Die Arbeit gliedert sich in die folgenden Abschnitte: Nach der Einleitung erfolgt in Kapitel 2 eine Einführung in die wissensbasierte Konfigurierung und ein Überblick über unterschiedliche Methoden zur Konfigurierung sowie existierende Konfigurierungswerkzeuge. In Kapitel 3 wird ein detailierter Überblick über das strukturbasierte Konfigurierungswerkzeug EngCon gegeben. Es werden die konzeptionelle Architektur sowie die unterschiedlichen Wissensarten beschrieben. Daneben enthält das Kapitel eine Übersicht und eine Diskussion zum vorhandenen Constraint-System von EngCon sowie die Anforderungen von EngCon bzgl. der einzusetzenden Constraint-Lösungsverfahren. Das Kapitel 4 enthält eine Einführung in den Constraint-Formalismus und Übersichten sowohl zu den Eigenschaften von Constraints als auch zu den bestehenden Konzepten zur Constraint-Verarbeitung. Auserdem beinhaltet dieses Kapitel eine ausführliche Evaluierung und Bewertung existierender Constraint-Systeme hinsichtlich ihrer Eignung für eine Integration in das Konfigurierungswerkzeug EngCon. Das Kapitel 5 unterteilt sich in zwei Bereiche: Im ersten Teil des Kapitels werden Konsistenz- und Suchverfahren zum Propagieren und Lösen von klassischen Constraint-Problemen mit finiten Domänen behandelt. Dies beinhaltet Heuristiken zur Optimierung der Lösungssuche. Neben den Lösungsverfahren für binäre Constraint-Probleme werden auserdem Verfahren für n-stellige Probleme vorgestellt. Im zweiten Teil des Kapitels wird ein Überblick über Lösungsverfahren für intervallwertige Constraint-Probleme gegeben. Neben intervallarithmetischen Grundlagen beinhaltet dies Splitting-Techniken und Konsistenzalgorithmen, angewendet auf Intervalldomänen. In Kapitel 6 wird das Konzept für ein hybrides Constraint-System entwickelt. Eingebettet in eine modulare und wiederverwendbare Framework-Architektur ist es strategiebasiert, wodurch sich Lösungsverfahren flexibel einsetzen und austauschen lassen. Zur Verarbeitung von hybriden Constraint-Problemen wird die Funktion eines Meta-Constraint-Solvers zum Lösen von heterogenen Constraints spezifiziert sowie mehrere Szenarien zur Umsetzung des Systems aufgezeigt. In Kapitel 7 wird die Implementierung des YACS-Frameworks dargelegt. Es werden der Reihe nach die enthaltenen Komponenten aufgezählt und dokumentiert. Abschliesend erfolgt die Beschreibung der Integration von YACS in das Konfigurierungswerkzeug EngCon. In Kapitel 8 folgt eine Validierung der Umsetzung von YACS anhand der realisierten Funktionalität und der zuvor benannten Anforderungen. Neben synthetischen Problemstellungen wird die Integration des YACS-Frameworks in das strukturbasierte Konfigurierungswerkzeug EngCon validiert. Auserdem erfolgt eine Positionierung im Vergleich mit weiterführenden Arbeiten. In Kapitel 9 erfolgt eine Zusammenfassung sowie ein kurzer Ausblick hinsichtlich der Erweiterungsmöglichkeiten der Konzeption und des entwickelten Prototypen. Neben den genannten Kapiteln enthält die Arbeit eine Reihe von ergänzenden Anhängen.

[2] Elke Pulvermüller. Verifikation von Komponenten-basierten Systemen auf Basis eines erweiterten temporalen Verifikationsverfahrens. PhD thesis, Friedrich-Schiller-Universität Jena, January 2006.
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[3] Jutta Göers. Ein neues Konzept zur integrierten CIM-Informationsverwaltung und seine Realisierung am Beispiel eines CAD- und Objektbanksystems. PhD thesis, Technische Universität Clausthal-Zellerfeld, 1993.
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